Am vergangenen Samstag unternahmen acht Skitourensportler der Bergfreunde Velden die erste Skitour außerhalb eines Skigebiets in dieser Saison. Und diese hatte gleich ein XL-Format.
Tourenführer Sepp Lurz suchte den Kastenwendenkopf aus, der im Skitourenguru wegen seiner nordseitigen Ausrichtung eine passable Schneelage prognostizierte. Bei minus 7 Grad, Federwolken und einem kalten Südwind, starteten die Skiwanderer bereits um 8 Uhr 15 von der Erla Brennhütte.
Es war mit 16 Kilometer, durch einen Gegenanstieg, 1200 Höhenmeter, und fast sieben Stunden Dauer, eine sehr lange Tour. Die Aufstiegspassage durch den Wald stellte sich wegen der dürftigen Schneelage etwas glatt und anstrengend heraus. Dieser Abschnitt wurde in der Abfahrt über die längere Forststraße umgangen. Im weiteren Verlauf lichteten sich die Wolken und die Sonne wärmte die Luft auf. Vorbei an der Jagglalm hielt man über ein paar steilere Passagen auf die Pallspitze zu bevor es über sanft kupiertes Gelände am Schöntalsee vorbei zum Gipfel ging. Hier bot die klare Luft eine wunderbare Fernsicht auf Wilden Kaiser, Kitzbühler und Zillertaler Alpen sowie ins nahe gelegene Skigebiet Gerlos.
Nach kurzer Brotzeit und einigen Gipfelfotos freuten sich die Skifahrer auf den trockenen Champagner Powder. Die ersten Hänge boten ideal geneigtes Abfahrtsgelände und einige Juchzer waren zu hören. Mit abnehmender Höhe wurden die Schwünge wegen der mäßigen Schneelage vorsichtiger. Jedoch ging es nicht ohne ein paar leichten Kratzern im Belag ab. Trotzdem waren sich am Parkplatz alle einig, dass die Tour auf Grund der traumhaften Kulisse und dem trockenen Pulverschnee ein tolles Erlebnis war.














































