Jim, unser Wetter-Guru bestellte wieder prächtiges Bergwetter zur Dreitagesskitour der Bergfreunde Velden. Skitourenführer Sepp Lurz wählte mit dem Brennergebiet ein hoch gelegenes und sehr variables Ziel. Ein idealer Stützpunkt ist der Ort Steinach, im Zentrum von Navis, Schmirntal, Gschnitztal und Obernberg.
Zum Einstieg wurde das 2536 Meter hohe Naviser Kreuzjöchl mit 1100 zu bewältigenden Höhenmetern und zehn Entfernungskilometern angegangen. Auf der hart gefrorenen Rodelbahn ging es flott voran Richtung Naviser Hütte, weiter über freies Almgelände und über den Westrücken zum Vorgipfel. Auf Grund der Schneesituation verzichtete man auf den heiklen Übergang zum Gipfelkreuz. Sepp Lurz führte mit den Teilnehmern einen Blocktest durch um den Schneedeckenaufbau und das Altschneeproblem als Risikobewertung für die Abfahrtsvariante zu untersuchen. Anfangs im Pulver und später im Firnschnee ging es zur Naviser Hütte wo man sich mit Kaffee und Kuchen belohnte.
Der Samstag führte die siebenköpfige Truppe zur 2535 Meter hohen Gammerspitze im Schmirntal. Bis zur Waldgrenze war man auf Grund der harten, ausgefahrenen Verhältnisse mit Harscheisen unterwegs. Der weitere Aufstieg ging über kopiertes Gelände, vorbei an der Ultenspitze zum kurzzeitig luftigen Grat und den Windbichl-Kamm. Dieser trennt das Schmirn- vom Valsertal. Nach fast vier Stunden und 1100 Höhenmeter erreichte man das schöne Gipfelkreuz. Die anschließende Abfahrt strapazierte die Oberschenkel, durch die buckelpistenähnliche Verhältnisse ziemlich, und alle freuten sich nach der fünfeinhalb stündigen Tour auf die Hotelsauna.
Für den Sonntag suchte Tourenführer Sepp die 2383 Meter hohe Vennspitze, von Padaun im Valsertal, aus. Diese war mit achthundert Höhenmeter und geringem Schwierigkeitsgrad genau der richtige Abschluss um die dreitausend Höhenmeter in den drei Tagen zu erreichen. Am Ausgangpunkt lag außerdem der urgemütliche Berggasthof Steckholzer der mit seiner hervorragenden Küche die ideale Einkehr für die Nachbetrachtung und Stärkung zur Heimreise bot.





















































